Sarrazin muss rausss aus der SPD ( Siehe auch gleichnamige Facebook Seite mit über 3000 Mitstreitern)

http://www.derwesten.de/nachrichten/Facebook-Nutzer-draengt-Sarrazin-zum-Ruecktritt-id3609841.html

http://www.facebook.com/pages/Sarrazin-muss-rausss-aus-der-SPD/148103468547407
http://www.derwesten.de/nachrichten/Auch-die-Linke-stellt-Strafanzeige-gegen-Sarrazin-id3631676.html
http://www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1718:sarrazin-muss-abtreten-als-vorstand-der-bundesbank-und-als-spd-mitglied&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=50

Wohnen und Arbeit

Gründung eines Mieterbeirates aufgrund der schlechten Wohnverhältnisse in Westerfilde/ Bodellschwingh durch holländische Immobilienheuschrecken

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/Ein-Schritt-dann-geht-s-abwaerts-id2494589.html

Desolate Wohnverhältnisse in Westerfilde

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/westen/Neuer-Mieterbeirat-kaempft-fuer-mehr-Wohnqualitaet;art2577,306346

Projektentwicklung eines Bürgerbüros auf einer Grundstücksruine

(siehe hier besonders die Kommentare zum Artikel !)

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/Westerfildes-Bauruine-am-Luftschacht-vor-Abriss-id2355531.html

Schaffung einerArbeitsgelegenheiten mit Entgeltbezahlung im Bereich „Platzhausmeister Westerfilde u.Bodelschwingh“

 auf Initiative und mit Unterstützung des jezigen MdL Armin Jahl

Ralf Grönke, Fachwirt in der Grundstücks-und Wohnungswirtschaft

 

An Stadtamt 50/7 Herr

Oliver Wozny
18.September 2008

 

1.Maßnahmenbezeichnung
Arbeitsgelegenheiten mit Entgeltbezahlung im Bereich „Platzhausmeister Westerfilde u.Bodelschwingh“
1.1 Maßnahme/ Aufgabenbeschreibung
Hintergrund:
Westerfilde“ gehört zum Stadtbezirk Mengede und hat 6494 Einwohnern auf einer Fläche
von 304,4 ha. Bodelschwingh gehört ebenso zum Stadtbezirk Mengede hat 7095 Einwohner
auf einer Fläche von 331,3 ha. Beide Stadtteile liegen nebeneinander gehören zum Aktionsplan
„Soziales Dortmund“
Der Anteil der Migrianten beträgt in Westerfilde 18,90 %, und in Bodelschwingh 18,53 %
und ist somit deutlich höher als die Gesamtstadt (12,7 %)
Die Arbeitslosenquote ( SGB II und SGB III Empfänger) beträgt in Westerfilde 9,54 % und in
Bodelschwingh 6,55 % .
Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung ist in den verschiedenen Teilbereichen sehr unterschiedlich
und, es lässt sich keine grundsätzliche Aussage zum Anteil von Kindern bzw. älteren
Leuten treffen.
Das Wohnquartier im Kern von Westerfilde (1865 WE) droht „zu kippen“. Mittlerweile wurden
Wohnungen/Hochhäuser an internationale Investmentgesellschaften verkauft. Notwendige
Erhaltungsinvestitionen werden nicht getätigt. Es ist ein vermehrter Zuzug von Migranten und
Migrantinnen festzustellen. Das Fehlen Nachbarschaftskontakte verstärken Unsicherheitsgefühle und
Ängste. Menschen, die sich in ihrem Wohnumfeld fremd
und unwohl fühlen, übernehmen in der Regel auch keine Verantwortung für ihr Wohnumfeld.
Die Folgen sind in vielen Bereichen Verschmutzung und Zerstörung, die wiederum die Aufenthaltsqualität
weiter mindern.
Zielsetzung
Die Platz-und Straßenhausmeister sollen durch ihre Präsenz auf den Straßen und Plätzen ein Beitrag zur
Erhöhung des Sicherheitsgefühls und zur Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem
Quartier leisten. Durch die gesteigerte Aufenthaltsqualität sollen öffentliche Plätze und Freiräume
wieder vermehrt von allen Teilen der Bevölkerung genutzt werden.
Die Platz-und Straßenhausmeister erreichen diese Ziele, indem sie:
 täglich im Quartier unterwegs und ansprechbar sind,
 Kontakte zur Bevölkerung suchen und Hilfestellung leisten,
 Ansprechpartner für tägliche Sorgen und Nöte, aber auch in Problem- und Konfliktfällen sind,
 Probleme und Konflikte durch direkte Ansprache und Einbindung besonderer Nutzergruppen
öffentlicher Räume zu vermeiden,
 Schulwegsicherung,
 Bewohnerengagment unterstützen,
 kleinere Reparaturen und Reinigungsarbeiten im öffentlichen Raum durchführen,
I nformation über Verschmutzung, Zerstörung u.ä. An die entsprechenden Stellen weitergeben
und für eine zeitnahe Beseitigung sorgen und
 Akteure im Stadtteil bei Veranstaltungen und Aktivitäten unterstützen.
Projektbeschreibung
Die Platz-und Straßenhausmeister sind die „Kümmerer“ im Stadtquartier. Sie sollen täglich im Quartier
Westerfilde/Bodelschwingh, besonders in den einzelnen Wohnquartieren, unterwegs sein, nach dem
Rechten sehen und für Bürgerinnen und Bürger aller Nationalitäten ansprechbar sein. In ihren täglichen
Runden sollen sie regelmäßig „Problembereiche“ wie z.B. Angsträume und Räume mit
Konfliktpotenzial zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen einbinden, um hier Präsenz zu zeigen,
Probleme zu erkennen und zu deren Lösung beizutragen. Durch die ständige Gegenwart und die
Wiedererkennbarkeit über eine einheitliche Kleidung gehören sie bald zum Stadtbild und werden zu
verlässlichen Ansprechpartnern bei Sorgen und Problemen.
Für die Menschen des Quartiers sollen die Platzhausmeister täglich anwesende Vertrauenspersonen sein.
Sie beobachten das Wohnumfeld, erkennen Veränderungen und können bei Handlungsbedarf direkt
eingreifen. Gleichzeitig ist der Bewohnerschaft bekannt, wo die Hausmeister anzutreffen sind-im
Bedarfsfall kann Unterstützung auch direkt angefordert werden, wie z. B. als erster Vermittler in
Konfliktfällen.
Im Umgang mit besonderen Nutzergruppen (z.B. Alkoholiker und Drogenabhängige) der öffentlichen
Räume steht die Prävention im Mittelpunkt. Problem-und Konfliktvermeidung durch direkte Ansprache
sowie Sensibilisierung und Einbindung dieser Personen in die Belange des öffentlichen Lebens sind
wichtige Handlungsfelder.
Auf diese Weise sollen die Hausmeister Polizei und Ordnungsamt unterstützen und im Vorfeld dazu
beitragen, dass die Ansprüche unterschiedlicher Benutzergruppen an den öffentlichen Raum gewahrt
bleiben.
Dortmund den18.09.2008
Ralf Grönke, Fachwirt in der Grundstücks-und Wohnungswirtschaft

Westerfilde wird lebenswerter

Nord-West, 14.01.2009, WR

 

Westerfilde. Diese Woche trat einer der beiden neuen Quartiershausmeister in Westerfilde, Detlef Borchers, seinen Dienst an. Er ist Ansprechpartner für Probleme vor Ort und soll den Bürgern helfen. Bei einem Ortstermin am Gerlachweg stellte er sich vor.

 

Detlef Borchers hat seinen Dienst in Westerfilde angetreten. Er ist vor Ort Ansprechpartner für alle Bürger. (Foto: Matzanke)   Detlef Borchers hat seinen Dienst in Westerfilde angetreten. Er ist vor Ort Ansprechpartner für alle Bürger. (Foto: Matzanke) Foto: Helmut Matzanke

Im Brennpunkt Westerfilde braucht man jemanden, der anpackt und den Menschen hilft. Konkret ist das seit dieser Woche Hoeschianer Detlef Borchers. Bei der SPD-Veranstaltungsreihe "Leben und Wohnen in Westerfilde" hatten Bürger Hilfestellungen bei Wohnproblemen sowie mehr personifizierte Verantwortung für den öffentlichen Bereich gefordert. Daraufhin wurde auf Initiative des SPD-Ortsvereins der Einsatz von Quartiershausmeistern begründet. "Wir freuen uns über diesen wichtigen Fortschritt, um eine Besserung der Lebens- und Wohnverhältnisse für die Menschen in Westerfilde zu ermöglichen"

Die städtische Stelle ist in Trägerschaft des Dortmunder Sozialamts und konnte durch Mittel der ARGE finanziert werden. Detlef Borchers ist durch seine Uniform erkennbar und auf den Straßen des Stadtteils im Dienste der Bürger präsent. Möglichst schnell soll ihm ein zweiter Quartiershausmeister bei der Arbeit zur Seite stehen.

Die Bürger beklagten bei der SPD auch, dass sie sich in dem Stadtteil nicht mehr sicher fühlen. Jetzt sollen die Quartiershausmeister durch ihre Präsenz auf den Straßen und Plätzen einen Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls und zur Identifikation der Bewohner mit dem Wohnort leisten. Durch die gesteigerte Aufenthaltsqualität sollen öffentliche Plätze und Freiräume dann wieder mehr von allen Teilen der Bevölkerung genutzt werden.

Ralf Grönke vom Mieterbeirat freute sich über das schnelle Reagieren von Politik, Stadt und ARGE: "Es gibt mir Hoffnung, die Probleme vor Ort gemeinsam in den Griff zu bekommen. Herr Borchers scheint mir dafür bestens qualifiziert zu sein."

Damit die Quartiershausmeister in Westerfilde auch eine Anlaufstelle haben, stellt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westerfilde/Bodelschwingh kurzerhand Räume in der Begegnungsstätte Speckestraße zur Verfügung. Dies sei eine vorübergehende Lösung, bis ein Bürgerzentrum als Lokalität zur Verfügung stehe.

Eigener Artikel zu Immobilienheuschrecken

NEOLIBERALISMUS und die Liberalisierung des Immobilienhandels 

                                         von Ralf Grönke  

 

Der klassische Neoliberalismus ist immer verbundenen mit Sozialabbau. Er will zugunsten des Marktes die soziale Politik möglichst verdrängen.
Marktregulierungsprozesse fordern Dinge wie Privatisierung (z.B. in NRW von LEG Wohnungen) Versteht man das ökonomische Minimalprinzip richtig, „Ein bestimmtes Ziel mit möglichst wenig Mitteln erreichen“, bedeutet das für das vorgenannte Beispiel LEG, dass Wohnungen privatisiert werden und „das bestimmte Ziel“ (die Wohnung zu vermieten) mit „möglichst wenig Mitteln“ (wenig Instandhaltungen und Modernisierung) zu realisieren. Aus unternehmerischer Sicht erst einmal betriebswirtschaftlich plausibel.
Aber, in diesen Wohnungen leben (z.T. sozial schwache) Menschen, deren
Bedürfnisse in einem gesundem Umfeld zu wohnen, damit zunichte gemacht wird.
Durch die Liberalisierung des Immobilienhandels werden die
verfassungsrechtliche Bedeutung der Wohnung als Mittelpunkt der
menschlichen Existenz in Frage gestellt! Durch mangelnde Instandhaltungen der Wohnungsbaugesellschaften, kommt es mittelfristig zu sogenannten „Gettoisierungen“. Die, die es sich leisten können, ziehen weg. Die Rest lebt in halb leeren Häusern und aufgrund mangelnder (Miet) Erträge, werden die Wohnungsbaugesellschaften noch weniger Instandhaltungen durchführen. Straßenzüge ganze Stadtteile werden darunter leiden.
Marktgesetze werden nunmehr verstärkt greifen: Durch das zurückgehende
Nachfragepotential (der Weggezogenen) werden erst kleine Geschäfte schließen müssen; später allerdings auch Größere. Ganze Stadtteile werden für Investoren uninteressant und „verkommen“ nach und nach. ( Phänomen der ehemaligen Goldgräberstädte)

 

„Städte bestehen nicht aus Häusern und Straßen, sondern aus Menschen und
ihren Hoffnungen“ (Augustinius um 400 nChr.)